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Artikelnummer: SK0016191-DE20260513-141324 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

Für seine einzigartige fotografische Technik wurde Pep Ventosa bereits mehrfach international ausgezeichnet. In einem einzigen Bild gelingt dem spanischen Fotografen ein magisches Spiel aus optischer Tiefe und spektakulärer Perspektive. Seine ausgewählten Werke zeigen eine Baumsilhouette, die mit ihren flirrenden Farben in fast malerischer Qualität besticht. Nicht nur in den Wipfeln, sondern auch im Hintergrund scheint alles in leichter, geheimnisvoller Bewegung.

Virtuose Überlagerung unzähliger Einzelbilder

Pep Ventosa umrundet die Bäume mit seiner Kamera und schafft aus der virtuosen Überlagerung von unzähligen Einzelbildern eine vollkommen neue und ungewohnte Ansicht. Unsere Sehgewohnheiten werden vielschichtig erweitert und wachsen zu einem phantastischen Raum aus Erinnerung und Phantasie. Es entsteht eine erzählerische Dichte mit lichtstarker Ästhetik, die dem zyklischen Wechsel der Jahreszeiten mit einem charakteristischen Repertoire an Formen und Farben folgt.

Baumsilhouetten als fantastisches Naturschauspiel

Das Motiv des Baums ist ein Sinnbild für die Natur als Ganzes. Besonders wegen ihres mythischen Alters werden Bäume in allen Weltkulturen als großartiges und Ehrfurcht einflößendes Gewächs geschätzt. Auch gelten Bäume als ein Symbol für das Leben. Pep Ventosa verwandelt ihre malerischen Silhouetten in ein fantastisches Naturschauspiel. Er charakterisiert sie so ausdrucksstark, dass sie uns fast wie komplexe Lebewesen begegnen. Insbesondere seine Serie „In the round – trees“ besticht in Ventosas fotografischem Gesamtwerk als eine atmosphärisch dichte Auseinandersetzung von ikonenhafter Qualität.

DER KOLLEKTIVE SCHNAPPSCHUSS

Pep Ventosas Projekt "Der kollektive Schnappschuss" führt Hunderte von Einzelaufnahmen zu einem Bildsandwich zusammen, das den Appetit auf oft gesehenes gewaltig anregt: Wahrzeichen wie die Golden Gate Bridge vibrieren voller Energie, das Brandenburger Tor führt einen Stepptanz auf, der Eiffelturm dreht Pirouetten und das Kolosseum stampft den Takt dazu in die historische römische Erde.

Von seinem kreativen Elan mitgerissen, entführt uns Pep Ventosa zu weiteren Sehenswürdigkeiten der Welt. Schnappschüsse, die aus den vom Besucher favorisierten Perspektiven fotografiert sind, bilden den Ausgangspunkt seiner Arbeiten. So kreiert er Bilder, die Vertrautheit ausstrahlen, deren Flüchtigkeit aber eine neue visuelle Erfahrung erzeugt, welche die kollektive Bilderwelt in den Mittelpunkt stellt.

RECONSTRUCTED WORKS

In seiner Serie Reconstructed Works kreiert Ventosa kubistisch anmutende Werke, die aus einer gezielten Dekonstruktion und Wiedererschaffung des großen Ganzen, des Momentes, hervorgehen. So erscheinen seine Motive der amerikanischen Westküste auf den ersten Blick wohlbekannt, doch beim genaueren Hinsehen offenbaren sich die fein zusammengefügten Einzelteile, die den berühmten Orten einen gänzlich neuen Rhythmus verleihen. „Ich suche nach Symmetrien, Gleichgewicht, Rhythmus und schaue, wie sich alles zueinander verhält“, sagt Ventosa. Dabei enthülle er ein verborgenes Bild und entdecke etwas gänzlich Neues.

Die Entschlüsselung der Bilder ist ein reizvolles Spiel, die eigene Erinnerung wird dabei zu mindestens einer weiteren Ebene von Ventosas Meta-Schnappschüssen. Hierzu der Künstler selbst: "Was hieraus erwächst ist ein einzigartiger, erzählerischer Raum, der nie so existierte. In diesem Raum ist das Ganze auf geheimnisvolle Weise weiter gereist als dessen Teile, die die Kamera erfasst hat. Es setzt sich zu einem Teil aus Erinnertem, zum anderen aus Vorgestelltem zusammen - nicht unähnlich der Art, wie wir sehen."

Der Spanier, der seinen Wohnsitz von Barcelona in die San Francisco Bay, USA, verlegt hat, ist Spezialist für Zerlegung und Zusammenfügung. Er imitiert und präzisiert auf eine fundierte, eigene Art den Prozess des Sehens. Sein reiseerfahrener, aber alles andere als touristische Blick wurde von Kuratoren des New Yorker Guggenheim Museums und anderer Institutionen gleichen Ranges gewürdigt und verschaffte seinen Werken Eingang in namhafte Sammlungen, vor allem entlang der Westküste der USA.
Horst Klöver
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