Beschreibung
ÜBER DAS WERK
Virtuos und spielerisch vereint der spanische Künstler Ciuco Gutiérrez Dinge, die vermeintlich nicht zusammengehören. Noch bevor wir uns in den Weiten der Wüste oder des Meeres seiner Werke verlieren können, ziehen farbstarke Kronleuchter unseren Blick auf sich. Alleine mit den opulenten Lüstern erschafft Gutiérrez ganze Räume inmitten der Natur.
Dabei fügen sich die Kronleuchter überraschend harmonisch in die Landschaft ein. Mal platziert der Künstler die Lampen über der Spitze eines steinigen Bergkammes, mal fungieren sie als Kontrapunkt über einem Tal. Ganz entscheiden kann man sich nicht: Schweben die detailreich verzierten Kronleuchter wie ein Damoklesschwert über der Landschaft oder sind sie Ausdruck von Gutiérrez‘ ganz eigenem Sinn für Komik? Im Dazwischen liegt die Antwort. Ebenso wie der Künstler in Spanien für seine kulturjournalistischen, satirischen Beiträge bekannt ist, sind auch seine fotografischen Arbeiten zu deuten. Gutiérrez umreißt in seiner konzeptuellen Fotografie gesellschaftspolitische Themen wie Mensch und Umwelt – doch liegen den Arbeiten gerade in ihrer humorvollen Überspitzung ästhetische Qualitäten zu Grunde. Die Werkreihe „Desserts 14“ ist ein Dialog zwischen Realität und Fiktion. Welche der Welten die Oberhand gewinnt, lässt der Künstler jedoch offen.
ÜBER DEN KÜNSTLER
Ciuco Gutiérrez inspiriert die Kunstszene Spaniens nicht nur als Fotograf. Er leitet auch den Masterstudiengang für Fotografie an der renommieren EFTI-Schule und vermittelt der jungen Generation als Lehrer seine fotografischen und künstlerischen Kenntnisse.
Seit seiner ersten Einzelausstellung 1989 in der Galería Moriarty Madrid hat sich Gutiérrez in der Kunstwelt einen Ruf erworben: nur wenige Jahre später stellte er auch im niederländischen Rijksmuseum aus. Gemeinsam mit Joan Fontcuberta gilt Gutiérrez als einer der bekanntesten zeitgenössischen Fotografen Spaniens.
Hannah Hör
Virtuos und spielerisch vereint der spanische Künstler Ciuco Gutiérrez Dinge, die vermeintlich nicht zusammengehören. Noch bevor wir uns in den Weiten der Wüste oder des Meeres seiner Werke verlieren können, ziehen farbstarke Kronleuchter unseren Blick auf sich. Alleine mit den opulenten Lüstern erschafft Gutiérrez ganze Räume inmitten der Natur.
Dabei fügen sich die Kronleuchter überraschend harmonisch in die Landschaft ein. Mal platziert der Künstler die Lampen über der Spitze eines steinigen Bergkammes, mal fungieren sie als Kontrapunkt über einem Tal. Ganz entscheiden kann man sich nicht: Schweben die detailreich verzierten Kronleuchter wie ein Damoklesschwert über der Landschaft oder sind sie Ausdruck von Gutiérrez‘ ganz eigenem Sinn für Komik? Im Dazwischen liegt die Antwort. Ebenso wie der Künstler in Spanien für seine kulturjournalistischen, satirischen Beiträge bekannt ist, sind auch seine fotografischen Arbeiten zu deuten. Gutiérrez umreißt in seiner konzeptuellen Fotografie gesellschaftspolitische Themen wie Mensch und Umwelt – doch liegen den Arbeiten gerade in ihrer humorvollen Überspitzung ästhetische Qualitäten zu Grunde. Die Werkreihe „Desserts 14“ ist ein Dialog zwischen Realität und Fiktion. Welche der Welten die Oberhand gewinnt, lässt der Künstler jedoch offen.
ÜBER DEN KÜNSTLER
Ciuco Gutiérrez inspiriert die Kunstszene Spaniens nicht nur als Fotograf. Er leitet auch den Masterstudiengang für Fotografie an der renommieren EFTI-Schule und vermittelt der jungen Generation als Lehrer seine fotografischen und künstlerischen Kenntnisse.
Seit seiner ersten Einzelausstellung 1989 in der Galería Moriarty Madrid hat sich Gutiérrez in der Kunstwelt einen Ruf erworben: nur wenige Jahre später stellte er auch im niederländischen Rijksmuseum aus. Gemeinsam mit Joan Fontcuberta gilt Gutiérrez als einer der bekanntesten zeitgenössischen Fotografen Spaniens.
Hannah Hör




