Beschreibung
Off the Radar
Marc Trautmann zeigt in seiner Serie „Off the Radar“ die einstigen Meisterwerke der Lüfte in ihrer technischen Schönheit fast verletzlich und teils ihrer imposanten Fahrwerke beraubt. Die metallischen Reflexionen ihrer nackten Außenhaut lassen noch einmal Signale ihrer einstigen technischen Präzision aufblitzen. Ihr langsamer Zerfall lässt keine ehemaligen Signets von Fluggesellschaften noch Namenszüge mehr sichtbar werden und verleiht ihnen die Gemeinsamkeit einer seltenen Spezies. Ihre gigantischen Ausmaße und geschwungenen Formen setzen sich vor dem Wüstenpanorama als energisches Aufblitzen einer verschworenen Versammlung durch, die sich hier in Abwesenheit ihrer Passagiere in aller Ruhe wieder trifft.
Doch die demontierten Türen machen neugierig auf eine Begehung ihrer imposanten Rümpfe, deren Flügel sich fast entspannt in der Sonne strecken. Im Wüstensand müssen die einstigen Ikonen der Lüfte nicht mehr um die Bewunderung vor der Ingenieurleistung ihrer enormen Konstruktionen buhlen. Sie provozieren kein Mitleid, sondern Respekt gegenüber ihrer einstigen Leistung und Passagierkapazitäten, die sie zu Denkmälern der Technikgeschichte werden lassen.
In der westamerikanischen Mojave-Wüste begegnete er einem ungewohnten Szenario: abgewrackten Lockheeds, demontierten Boeings, ausgeschlachteten TriStars, Düsenjets ohne Nasen. Hier in der Wüste haben sie sich einen denkwürdigen Platz erobert, um widerspenstig ihrem Zerfall zu trotzen.Die Maschinen finden im gleißenden Sonnenlicht ihre finale Landebahn, bevor sie aus ganz Amerika zu ihrem letzten Flug an diesen Ort starteten. Der von Marc Trautmann gewählte Titel „Off the Radar“ scheint eher ihr Verschwinden von den internationalen Flughäfen zu bedauern, als sie endgültig der Natur übergeben zu wollen.
Christina Wendenburg
Marc Trautmann zeigt in seiner Serie „Off the Radar“ die einstigen Meisterwerke der Lüfte in ihrer technischen Schönheit fast verletzlich und teils ihrer imposanten Fahrwerke beraubt. Die metallischen Reflexionen ihrer nackten Außenhaut lassen noch einmal Signale ihrer einstigen technischen Präzision aufblitzen. Ihr langsamer Zerfall lässt keine ehemaligen Signets von Fluggesellschaften noch Namenszüge mehr sichtbar werden und verleiht ihnen die Gemeinsamkeit einer seltenen Spezies. Ihre gigantischen Ausmaße und geschwungenen Formen setzen sich vor dem Wüstenpanorama als energisches Aufblitzen einer verschworenen Versammlung durch, die sich hier in Abwesenheit ihrer Passagiere in aller Ruhe wieder trifft.
Doch die demontierten Türen machen neugierig auf eine Begehung ihrer imposanten Rümpfe, deren Flügel sich fast entspannt in der Sonne strecken. Im Wüstensand müssen die einstigen Ikonen der Lüfte nicht mehr um die Bewunderung vor der Ingenieurleistung ihrer enormen Konstruktionen buhlen. Sie provozieren kein Mitleid, sondern Respekt gegenüber ihrer einstigen Leistung und Passagierkapazitäten, die sie zu Denkmälern der Technikgeschichte werden lassen.
In der westamerikanischen Mojave-Wüste begegnete er einem ungewohnten Szenario: abgewrackten Lockheeds, demontierten Boeings, ausgeschlachteten TriStars, Düsenjets ohne Nasen. Hier in der Wüste haben sie sich einen denkwürdigen Platz erobert, um widerspenstig ihrem Zerfall zu trotzen.Die Maschinen finden im gleißenden Sonnenlicht ihre finale Landebahn, bevor sie aus ganz Amerika zu ihrem letzten Flug an diesen Ort starteten. Der von Marc Trautmann gewählte Titel „Off the Radar“ scheint eher ihr Verschwinden von den internationalen Flughäfen zu bedauern, als sie endgültig der Natur übergeben zu wollen.
Christina Wendenburg




